Tage der offenen Gärtnerei

Am Freitag den 22.4. und Samstag den 23.4.16

haben wir für Sie am alle unsere Türen geöffent.

Es erwartet Sie ein kleines Fest der Blumen.

Für Ihr leibliches Wohl wird an diesem Wochenende gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

surfinia

 

Prosit 2016

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Wir bedanken uns für ein tolles Jahr
mit unseren treuen & neu gewonnenen Kunden
und wir freuen uns Sie im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

 

Tage der öffenen Tür

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Am letzen Aprilwochenende haben wir für Sie am

Samstag den 25.4. und Sonntag 26.4.15

alle unsere Türen geöffent.

Es erwartet Sie ein kleines Fest der Blumen.

Für Ihr leibliches Wohl wird an diesem Wochenende gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!großhandel_frühjahr

Die Paradeiser…

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paradeiser

Ob Solanum lycopersicum, Lycopersicon esculentum, Lycopersicon lycopersicum, Paradeiser, Liebesapfel, Goldapfel, Paradiesapfel-oder wie sie die Azteken nannten: „Xitomatl“-es handelt sich bei allen Bezeichnungen um dieselbe Pflanze-die uns heute in weit über 2500 Sorten.

 

Die Ursprungsgebiete der 9 Wildarten Lycopersicon americanum, L. columbianum, L. glandulosum, L. hirsutum, L. peruviana, L. macrocarpum, L. cheesmanii, L.chmielewskii und Lycopersicon pimpinellifolium liegen in Mittel-und Südamerika, wo sie bereits 200 v. Chr. von den Azteken und Inkas angebaut wurden (manche Quellen vermuten, die Tomate stamme aus Chile, Columbien, Bolivien oder Peru und sei dann weiter nach Mexico gelangt, wo man sie erstmals züchterisch bearbeitet hat). Sie war schon damals kostbar, so lag der Preis für eine Tomate bei einer Kakaobohne-dem damaligen Zahlungsmittel. 

                         

1498 wurde sie dann erstmals in Spanien und Portugal eingeführt (4 Jahre vor der Einführung des Kakao) und bis in das Jahr 1719 hauptsächlich als Zierpflanze angebaut-dem gleichen Jahr, in dem erstmals über eine kulinarische Verwendung in Italien berichtet wird. Frühestens erwähnt wurde die Tomate in Italien 1544 und in Deutschland 1553. Der erste verbriefte Tomatenanbauer in England war Patrick Bellows, im Jahr 1554. Nachdem die Tomaten nach England gebracht worden waren, wurden sie anfangs hautsächlich zur Bereitung von Desserts benutzt, wie folgendes, historisches Rezept aus Cambridgeshire zeigt:

Pippin Tart

650 g Cox Orange „Pippin“ Äpfel, 225g Tomaten, 50g Zucker, 225g Blätterteig, 150ml Double Cream. Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich dünsten. Tomaten blanchieren, häuten und pürieren. Beides mischen und in eine gebutterte Form geben. Mit Blätterteig abdecken (in die Mitte eine Öffnung-einen „Kamin“ machen, damit sich der Blätterteig nicht aufwölbt und später wieder zusammenfällt) und bei hoher Hitze (225°C) für ca. 10-15 min. backen, dann die Hitze reduzieren und in 30 min. fertigbacken. 

Der kommerzielle Anbau von Tomaten auf der britischen Insel begann im 19. Jahrhundert, als es möglich wurde Glasscheiben für Gewächshäuser in großem Stil zu produzieren-die Anfänge lagen in Kent und Sussex.   

 

Bereits 1710 soll sie in die USA eingeführt worden sein und um 1779 gab es bereits ein frühes „Catsup“-Rezept in New Orleans. 


Schon der amerikanische Präsident Thomas Jefferson baute 1782 auf seinem Anwesen Monticello in Virginia bereits verschiedene Tomatensorten an. Er war nicht nur Staatsmann und Erfinder, sondern auch der Landwirtschaft sowie gutem Essen und Weinen sehr zugetan.

„Cultivators of the earth are the most valuable citizens . . . the most vigorous, the most virtuous, and they are tied to their country and wedded to its liberty and interests by the most lasting bonds.“ Thomas Jefferson

Was u.a. von Jefferson begonnen wurde, nämlich die Tomate als gesundes Gemüse zu nutzen und nicht nur als dekorative Gartenpflanze, fand dann 1897 seinen damaligen Höhepunkt, als Joseph Campbell die Tomatensuppe zur Konserve machte. Die Suppe-aber auch das unverwechselbare Design der Dose-wurde überall bekannt und unter anderem von Künstlern wie Warhol in ihren Werken verewigt.

Eine andere bekannte Tomatenpersönlichkeit: Henry John Heinz. Der Sohn deutscher Einwanderer erfand 1876 das Tomaten-Ketchup indem er u.a. die seit Jahrhunderten in China benutzten Zutaten wie Fischsauce durch frische, fruchtige Tomaten und Gewürze ersetzte.  Sein Ketchup trat einen Siegeszug um die ganze Welt an. Und wofür „Campbell`s“ bei der Tomatensuppe steht, ist „Heinz“ beim Ketchup gelungen: Die Firma ist Weltmarktführer. 

Spätestens im Jahr 1900, kam die Tomate dann endlich auch in der deutschen Küche an, wo sie damals hauptsächlich zur Zubereitung von Suppen, Sossen und Salaten genutzt wurde.

 

Vieles hat sich verändert, seit Kolumbus 1492 Amerika entdeckte. Auf der Suche nach den Schätzen der Neuen Welt geschahen nicht nur rühmliche Taten. Das (wenn auch unbeabsichtigte) Einschleppen von bis dahin unbekannten Krankheiten und das Vernichten von alten Kulturen und dem Lebensraum der Ureinwohner (bis heute) sind nur einige davon. 

Zu den positiven Auswirkungen, die die Welt zwar vielleicht nicht verändert, aber doch zumindest bereichert haben, gehört die Einfuhr von bis dahin unbekannten Kulturpflanzen (u.a. Mais, Tabak und Kartoffel) nach Europa und von hier aus in andere Länder. Eine dieser Pflanzen war glücklicherweise „unsere“ Tomate.

 

Kurioses am Rande:

Vor cirka 200 Jahren dachte man, man könne Tomaten nur essen, wenn sie vorher für mindestens 3 Stunden gekocht würden.

Tomatensaatgut umkreiste im Weltall bereits 6 Jahre lang die Erde und wurden anschließend getestet; Ergebnis: Kein Unterschied zu den hier gebliebenen Vergleichssamen.

Seit 2003 ist die Tomate die „State Fruit“ des amerikanischen Staates Tennessee (Chapter 154 of the Public Acts of 2003).

 

Februar 2010:

Neusten wissentschaftlichen Untersuchungen zufolge, sollen Wildtomaten (wie auch Kartoffeln,Petunien und andere Pflanzen) ihre behaarten Blätter und Stängel früher dazu benutzt haben sich ein „Zubrot“ zu sichern. Gerade auf den mageren Böden der Ursprungssorten haben eben diese kleinen Härchen dazu beigetragen, dass kleine Insekten „aufgespiesst“ wurden und herabfielen-sie dienten so als zusätzliche Pflanzennahrung! Man geht davon aus, dass es 50% mehr fleischfressende Pflanzen ( wie z.B. Sonnentau u. a.) gibt, als bisher angenommen.

 

Aus Samt und Seide – das Palmkätzchen…

Die silbrig-grauen Kätzchen der Weide sind ungeöffnete männliche Blütenstände. Ihre samtige Behaarung ist ein Schutzmechanismus vor der Kälte, die zu dieser frühen Blütezeit noch auftreten kann. Man könne auch sagen, die Knospen tragen einen Pelz.

Palmkätzchen sollten schon in früher Zeit Hof und Felder vor Unglück schützen; und auch heute noch darf so mancher geweihter Palmbuschen Haus und Garten segnen. Wie der Palmbuschen gebunden wird, ist von Region zu Region verschieden. Die Pelzigen Weidenkätzchen sind aber als Zeichen dafür, dass nun der Frühling ins Land zieht, immer mit dabei. Meist werden zu ihnen immergrüne Gehölze wie Buchs, Wacholder, Stechpalme, Eibe oder Thuje gebunden. In manchen Regionen schmückt man die Buschen zusätzlich mit Äpfeln, Brezeln und Bändern.

Als Palmkätzchen bezeichnen wir die männlichen Blütenstände der Salweide (Salix caprea). Noch ehe sie gelb aufblühen, schneidet man sie als Zweige für Ostersträuße und Palmbuschen. Alle heimischen Weiden sind „zweihäusig getrennt-geschlechtlich“, das bedeutet, dass auf einem Baum entweder nur männliche oder weibliche Kätzchen ausgebildet werden. Die weiblichen Blüten sind ebenfalls behaart, haben jedoch eine grüne Färbung. Es gibt veredelte Formen, beispielsweise die Riesen-Kätzchenweide (Salix caprea mas) mit besonders großen, eng sitzenden Kätzchen, oder die Hängeformen „Kilmarnock“ und „Pendula“

 

Wussten Sie, dass…

… es primär Duftstoffe sind, die Honigbienen aus der Ferne anlocken? Diese Duftstoffe werden von männlichen und weiblichen Weidenblüten mit etwa gleicher Intensität freigesetzt. Sobald sich die Bienen einer Weidengruppe genähert haben, werden sie aber zuerst vom leuchtenden Gelb der männlichen Kätzchen angezogen. Nach dem die Bienen ihren größten Hunger mit dem Nektar männlicher Blüten gestillt haben, lassen sie sich – die männlichen Pollen im Gepack – auf den weiblichen, grünen Blüten nieder.

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An schönen Tagen, wenn die Sonne warm scheint, fliegen die ersten Bienen zu den Blütenpollen. Weiden sind vom großen Wert als Landschafts- und Gartengehölz, denn sie bieten Bienen und Hummeln, Schmetterlingen und Käfern eine erste Futterquelle, lange bevor andere Blütenpflanzen sich zeigen.
Da sich die Weideblüten abends nicht schließen, können sogar nachtaktive Insekten den Nektar trinken und die Bestäubung übernehmen.

Weiden zählen zu den ältesten und artenreichsten Gehölzgruppen. Weltweit gibt es an die 500 Arten, 37 davon sind in Mitteleuropa verbreitet, von der Krautweide (Salix heracea) im Hochgebirge über die Silberweide (Salix alba) in Auwäldern bis zur Kriechweide (Salix repens) die in Mooren zu finden ist. Die Salweide kommt in ganz Europa vor und gehört wie die Birke zu den Pionierpflanzen. Das bedeutet, dass sie eines der ersten Gehölze ist, das sich auf Brachland ansiedelt und den natürlichen Waldwuchs einleitet.

Tipp:

Kräftiger Rückschnitt – Ältere Triebe blühen nicht mehr oder nur schlecht, deshalb muss man die Weide, vor allem auch die Hängeformen, nach der Blüte radikal zurückschneiden und danach düngen. So bilden sich neue Triebe, die im nächsten Jahr viele Palmkätzchen tragen.

Kennen Sie Ihren Gartenboden?

bodenBodenverbesserung

Ein gesunder, fruchtbarer Gartenboden mir reichem Bodenleben ist die Grundlage für erfolgreiches Gärtnern. Aber erst wenn wir seine Zusammensetzung kennen, können wir verbessernd und erhaltend eingreifen.

Der ideale Gartenboden hat einen hohen Humusanteil, speichert Wasser ohne Staunässe, ist gut durchlüftet, locker und krümelig und verfügt über ausreichend Nährstoffe.

Der Vorteil liegt auf der Hand:
So ein gesunder Boden lässt sich leicht bearbeiten. Gleichzeit beherbergt er auch mikroskopisch kleine Lebewesen, die miteinander und voneinander leben und den Boden fruchtbar halten. In einer Hand voll guter Gartenerde tummeln sich etwa so viele Lebewesen, wie Menschen auf der Erde leben!

 

Den Boden bestimmen…
Böden können in ihrer Beschaffenheit und Zusammensetzung stark variieren. Ob eher viel Ton enthalten ist oder mehr Sand trägt entscheidend dazu bei, welche Pflanzen gut gedeihen bzw. wie der Boden verbessert werden kann. Selten ist eine exakte Zuordnung bei der Bodeneinschätzung möglich, aber das Wissen um die drei Grundtypen hilft, die Mischformen besser zu erkennen.

 

Die Boden-Grundtypen…

  • Tonreiche Böden

sind schwere, kalte Böden, die sich im Frühjahr nur langsam erwärmen, Sie speichern das Wasser gut und sind nährstoffreich, beides ist für Pflanzen aber nicht immer verfügbar. Sie neigen zu stauender Nässe, werden in trockenem Zustand hart und sind schwer zu bearbeiten.
Verbesserung: durch Zugabe von Quarzsand und Kompost

 

  • Lehmige Böden

sind aus gärtnerischer Sicht die besten Böden. Sie enthalten sandige und tonige Komponenten in annähernd gleichen Teilen, haben ein ausgeglichenes Wasser- und Nährstoffhaltevermögen, sind ausreichend belüftet und lassen sich gut bearbeiten.
Verbesserung: Mulchen und Kompostgaben sind immer sinnvoll.

 

  • Sandige Böden

sind gut durchlüftete Böden, die sich im Frühjahr rasch erwärmen und leicht bearbeiten lassen. Sie können Wasser und Nährstoffe aber nur schlecht speichern, sind humusarm und benötigen viel Wasser und Dünger.
Verbesserung: Zugabe von Humusmaterial (Kompost, Gründüngung).

 
Die Beete sanft vorbereiten…
Kräftiges Umstechen bringt das feine System der Bodenstrukturen durcheinander und schadet mehr als es nützt. Jetzt im Frühjahr sollten Sie den Boden daher nur vorsichtig mit der Grabgabel lockern (einstechen und sanft rütteln). Umgraben oder Umstechen ist nur im Herbst und nur bei schweren, tonhaltigen Böden sinnvoll.
Den Boden bedecken…
Für längere Zeit unbedeckte Böden verursachen Probleme: Sie trocknen aus, erodieren bei Wind und Regen, Unkraut siedelt sich an – genug Gründe, um mit einer Mulchabdeckung vorzubeugen.